Zwei Spannende [Quickies]: Kalte Berechnung und Der Teufel am Hals

Ich bin ein großer Fan von Thrillern. Ich liebe es wenn es spannend, blutig und mysteriös ist und wenn der Autor es mir schier unmöglich macht, dass Buch aus der Hand zu legen. Bei einigen Büchern aber, die einen Umfang von 300-400 Seiten haben, ist es für mich schwierig so ein Buch in einem Rutsch zu lesen. Aber heute will ich euch zwei Kurzgeschichten empfehlen, die man perfekt an einem Abend weg lesen kann. Beide Geschichten sind spannend und wirklich wie nichts verschlungen. Ein Buch erzählt eine Geschichte einer verletzen Frau und das andere die Geschichte eines Mannes am Höhepunkt seiner Qualen.

Vorab will ich aber noch betonen, dass ich hier nicht eigene Kurzbeschreibungen verfasse. Es fällt mir sonst nicht schwer, Kurzbeschreibungen zu schreiben, die nicht zu viel und auch nicht zu wenig von der Handlung erzählen, aber bei solchen kurzen Geschichten habe ich doch etwas Angst, weshalb ich auf die Kurzbeschreibungen von Amazon.de zurückgreife 😀

Kalte Berechnung von Stefanie Maucher:

KALTE BERECHNUNGKurzbeschreibung (Quelle: Amazon.de):

Er denkt, er kann sie kontrollieren.
Er denkt, sie wird ihm ihre Unschuld schenken.
Er weiß noch nicht, auf was er sich eingelassen hat …

Hand auf’s Herz: Wenn Sie hören, dass ein Kind missbraucht wurde – hegen Sie dann nicht auch für einen Moment den Wunsch, den Mistkerl zu bestrafen? Nur: Was passiert, wenn jemand es wirklich tut?

Meine (kurze) Meinung: Diese Geschichte behandelt ein sehr brisantes Thema: Onlinebekannschaften und damit verbundene Gefahren! Dabei erzählt sie von der Sicht einer jungen Frau die sich gerade mit einer solchen Onlinebekanntschaft trifft. So wirkt die Geschichte am Anfang ziemlich angespannt, da man sehr in das nervöse Innenleben der Protagonistin eintauscht und so denkt man auch das die Geschichte in einer bestimmten Richtung geht: bis Stefanie Maucher mit einer Wendung die komplette Geschichte in eine andere Richtung lenkt. Und bis zum bitteren Ende hin erzählt die Autorin auch konsequent diese brisante Geschichte.

                                                                                  

Das war die erste Geschichte die ich euch sehr empfehlen kann! Und mit ihren nur 44 eBook Seiten ist es eine kurze spannende Unterhaltung und mit den nur 2,99€ auch noch sehr preiswert.

Hier kommt nun aber die nächste Kurzgeschichte. Diese habe ich erst kürzlich gelesen und war sehr begeistert!

                                                                                                                                                               

Den Teufel am Hals von Stefan M. Fischer

runde teufelKurzbeschreibung (Quelle: Amazon.de):

Sie lag da. Leblos. Arme und Beine unnatürlich verrenkt. Ein See aus Blut breitete sich unter ihrem Körper aus.
Wissen Sie, wie es ist, zuzusehen, wie die eigene Mutter von einem Dämon getötet wird? Und man Schuld daran hat?

Seitdem Sebastian als Teenager einen Dämon beschworen und damit ein tödliches Unglück ausgelöst hat, wird er von Halluzinationen geplagt.
Eines Morgens muss er in der Zeitung lesen, dass er unter Mordanklage steht. Beim Durchblättern der Zeitung ist der Bericht dann aber nicht mehr auffindbar. Spielen ihm seine Sinne erneut einen Streich?
Bald darauf stellt er fest, dass er in die Zukunft blicken kann und er einen Mord verhindern muss …

Meine (kurze) Meinung:

Auf einer meiner regelmäßigen Amazon-Stöber-Runden habe ich dieses Buch entdeckt. Es hörte sich gut an und war sehr günstig als eBook weshalb ich es mir als solches auch kaufte. Ich bin sehr froh über diesen Glücksgriff! Die Geschichte wird direkt mit einer surrealen und mysteriösen Szene eingeleitet und erzeugt direkt eine sehr düstere Atmosphäre für die fortlaufende Geschichte.  Die Geschichte nimmt in seinen kurzen Umfang viele unerwartete Wendungen, weshalb die  126 Seiten  sich wie nichts weg gelesen haben!  Der Autor gibt den Leser durch Sebastians Halluzinationen immer kleine Hinweise, aber verwirrte ihn gleichermaßen. Und bis zum Ende hin tappt der Leser im dunkeln bis Stefan M. Fischer die Handlung mit einem schockierenden Finale abschließt.

                                                                                    

Das waren die beiden Kurzgeschichten/Novellen die ich euch heute empfehlen wollte. Ich hoffe, dass ihr euch diese vielleicht mal näher anschaut oder vielleicht sogar herunterlädt (oder „Der Teufel am Herz“ als Broschur kauft, „Kalte Berechnung“ ist bisher nur als eBook erhältlich). Mit einem Klick auf die jeweiligen Cover gelangt ihr auf die Amazon Seiten.

Ich hoffe, euch hat dieser etwas andere Beitrag auch gefallen! Ich werde versuchen hin und wieder einen ähnlichen Artikel zu posten, denn hiermit leite ich die „Quickies“ Reihe ein, in der ich euch kurze unterhaltsame Geschichten präsentiere. Unter „Blogpost-Reihen“ werde ich all meine bisher angefangene Reihen protokollieren und vielleicht schaut ihr mal vorbei! 😀

Das war es schon,

Have a good one, bye!

Gefühle sind verboten. Elysia fühlt: BETA – Rachel Cohn

BETA

Gebundene Ausgabe 416 Seiten

Erschienen im cbt Verlag

Preis: 17,99€

Band 1 der Annex Serie

Originaltitel: BETA

Kurzbeschreibung:

Auf Demense ist alles perfekt – aufgrund des speziellen Stoffes in der Luft auf der Insel herrscht ein harmonisches Klima zwischen den Menschen und in ihnen. Diese Insel ist nur den reichen vorbehalten, und diese können natürlich nicht ohne Diener leben. Aber menschliche Diener, die von außerhalb eingeflogen werden verfallen der Insel so sehr, dass sie sich weigern zu arbeiten und nur das Leben genießen wollen. Darum hat man Klone erschaffen. Sie verfallen der Insel nicht und dienen tadellos, da sie kein Verlangen haben, da sie keine Gefühle haben. So sollte es jedenfalls sein. Elysia, Beta Modell einer neuen Teen Klon Reihe, kann fühlen, aber sie muss es geheim halten, denn defekte Klone werden umgebracht.

Meine Meinung:

Das Buch hat mich wirklich im Zwiespalt zurückgelassen. Ich hab es wirklich nicht gehasst, aber als ich das Buch zugeschlagen habe, war ich auch nicht begeistert. Es war einfach ende. Mehr nicht. Obwohl es ziemlich gut angefangen hat, weshalb ihr möglicherweise oft „Aber ab der Hälfte“ lesen werdet.

Eine Sache die ich dem Buch positiv anmerken will, ist die Atmosphäre. Rachel Cohn konnte diese etwas traumähnliche, seltsam harmonische Stimmung gut rüberbringen. Es war so, als ob man auf der Insel wäre und auch diese Luft einatmen würde, denn man konnte sich total entspannen, aber es wirkte alles dennoch verstörend, die Atmosphäre hatte immer eine subtile, immer weiter steigende Spannung dabei. Obwohl es ab der Hälfte etwas schwächelte, war die Atmosphäre wirklich gut gemacht. Im ganzen wirkte die erste Hälfte des Buches wie ein seltsamer Traum.

Die Charaktere trugen dazu auch reichlich bei. Elysia, unsere Protagonistin, war mir am Anfang wirklich sympathisch, ihre weltfremde Art war lustig und liebenswert. Bis aber dann ab der Hälfte Rachel Cohn eine Liebesgeschichte einwerfen wollte, war sie so menschlich, dass es nervte, aber zu der Liebesgeschichte kommen wir gleich nochmal zu sprechen. Die Nebencharaktere fand ich auch sehr gut. Ich fand toll wie hinterhältig sie waren. Aus der Sicht von Elysia wurde es gut deutlich. Die Bewohner der Insel behandelten sie wie einen Mensch zweiter Klasse und ließen sich gern an ihr aus, wobei sich der ein oder andere Charakter wirklich als ziemlich gestört herausstellte und die netten Masken anderer fielen.

Weniger gut dahingegen fand ich die Handlung. In der ersten Hälfte war sie zwar auch nicht rasant, aber auch nicht langweilig. Es wurden immer mehr kleine Hinweise aufgedeckt und alles deutete darauf hin, dass die zweite Hälfte total spannend wird – Verrat, Betrug, Krieg, es war so vielversprechend, aber leider Pusteblume. Weil Rachel Cohn ihre ziemlich originelle Idee in die Klischee Schublade der Jugendbücher stecken wollte, hatte sie gleich eine Romanze eingebaut.

Die Liebe zwischen Elysia und Thair war wirklich nicht überzeugend. Es wirkte langweilig und gar nicht leidenschaftlich oder authentisch. Aber diese Grau in Grau Liebeshandlung wollte Rachel Cohn aber dennoch durch die ganze zweite Hälfte ziehen. Das ganze Klon Ding rückte in den Hintergrund und musste der platten Liebesgeschichte leider Platz machen.

Aber das Ende war dann dennoch rasant. Es wurde eine Wendung nach der anderen eingebaut und es wurde dann endlich wieder spannend. Aber leider erst ziemlich spät, ich hätte mir gewünscht, dass die zweite Hälfte spannender wäre, mehr vom Hintergrund der Insel erzählt, was für ein Geheimnis sie birgt, aber leider kam das zu kurz, aber aufgrund dem Ende bin ich guter Dinge, dass der nächste Teil besser wird.

Fazit:

„BETA“ begann vielversprechend – mit tollen Charakteren, faszinierender Atmosphäre und interessantem Plot, aber entwickelte sich ab der Hälfte zu sehr zu einer Liebesgeschichte und verspielte viel Potenzial.

42f91-3sterne

Buchtrailer (Deutsch):

Infos zur Reihe:

Der erste Band der „Annex“ Serie, ist auch der einzig bisher veröffentlichte, in Deutschland und auch in Englisch. Der zweite und dritte Band soll in den USA 2014 erscheinen und der zweite wird „Emergent“ heißen. Es soll vier geben.

Deutsche Ausgabe

Englische Ausgabe

 

 

 

Mai in Kurzfassung

Der Mai war so stressig und ich bin so froh, dass er vorbei ist. Da aber der Juni auch nicht wirklich erholsam war, kommt dieser Monatsrückblick auch leider später. Lesetechnisch war dieser Monat wirklich nicht gut, aber dafür waren sehr schöne Bücher dabei. Einen Film gibt es zu verzeichnen und eine beendete Staffel und eine Angefangene. Let’s jump right into it, shall we?

Bücher:

Dieses Buch hat mir vorher etwas Angst gemacht. Würde ich es verstehen? Ist es nicht zu poetisch und zu tiefgründig um von mir verstanden zu werden? Aber zum Glück war es verständlich. Ich hab es wirklich sehr „genossen“, obwohl ich es eher als „verstanden“ bezeichne, denn obwohl man das Buch zwar als Roman liest, lernt man subtil was für sich mit. In meiner Rezension bekam dieses Buch 5 Sterne. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dann kam dieses Buch dran. Ich war wirklich gespannt auf das Buch, da es sich wirklich interessant anhörte: Ein Erzengel, der zu Lebzeiten noch Showmoderator war, muss scheinbar nicht lösbare Aufgaben ,von Gott höchstpersönlich beauftragt, lösen. Dabei muss er aus einem Mauerblümschen eine Amazone machen und aus einen korrupten Politiker einen ehrenwerten Mann usw. Ich fand das Buch leider nicht ganz so toll, aber denke, dass es anderen Leser sehr viel Spaß bereiten würde. Ich hab zwar keine Rezension zu dem Buch geschrieben, würde ihn aber 2,5 Sterne geben.
 
 
 
 
 
 
Da war der Lesemonat schon vorbei. Und er endete mit meinen Monatshighlight und einer meiner Jahreshighlights! Dieses unscheinbare Buch birgt eine so wundersame Geschichte über Toleranz, Freundschaft und Liebe. Ganz toll und wirklich ein Must-Read! In den nächsten Tagen folgt auch die Rezension. 5 Sterne, definitiv!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das waren auch schon die ganzen Bücher.  ja, es war wirklich nicht gut, aber dafür waren es gute Bücher. Insgesamt waren es 708 Seiten……was 24 Seiten am Tag sind. Aber ich kann mich verteidigen: Ich hatte meine zentralen Abschlussprüfungen gehabt und war mit den Kopf selten wirklich aufmerksam beim Lesen dabei. Jetzt schließen wir das mal hier ab und gehen über zu den Serien:
 
 

Serien:

Beendet:

HOMELAND: SEASON 1

Alle so zu mir: „Niket, du musst, musst, musst Homeland gucken!“ Ich so: „Ja ja irgendwann.“ Ich war mir zwar sicher, dass es bestimmt ganz gut wäre. aber dass es so mega, super, hammer, geil wäre hätte ich nicht erwartet…es war spannend, unerwartet und einfach toll gemacht!

 

 

 

 

Angefangen:

GIRLS SEASON 2 : Das Leben der New Yorker Girls geht in die zweite Runde. Ich bin irgendwo am Anfang und bin schon begeistert! Ich liebe die Serie einfach für ihre Einfachheit und dennoch tiefgründigen Inhalt, der dennoch authentisch ist, aber immer noch lustig ist (was n‘ satz).

 

 

 

 

 

 

 

 

Filme:

Diesen Monat habe ich wenigstens einen Film geschaut, und dieser war zum Glück auch total genial und wirklich alles andere als „normal“! Ein so kreativen Film habe ich seit langem nicht mehr gesehen. Ob ich dazu noch eine Rezension schreibe, weiß noch nicht, aber es bestimmt eine Empfehlung! 4,5 von 5 Sternen von mir!

 

 

 

 

 

 

TBD(To be done) Juni;

Büchermäßig: Ich habe diesen Monat schon 4 Bücher geschafft (eine hatte nur 85 Seiten, aber trotzdem :P), aber dazu mehr in meiner Kurzfassung vom Juni. Diesen Monat werde ich noch definitiv „Die Auslese“ lesen, da es ein Rezi Exemplar ist. Sonst guck ich wonach ich Lust habe:)

Filmmäßig: Diesen Monat muuuuuss ich einfach „Evil Dead“ gucken und ich werde es tun, wenn es das letzte ist was ich tue (Ich neige zu Übertreibungen, merkt man das?), dann gucke ich vielleicht noch „Seelen“ und sonst schaffe ich wahrscheinlich nichts mehr.

Serienmäßig: Pretty Little Liars Staffel 4 suchten!!! Dann noch GIRLS und LOST weitergucken. Mehr auch nicht.

Blogmäßig: Da kommt die nächsten Tage so einiges! Viele Rezensionen und ein kleines Special.

 

Das war es schon.

Was war euer Highlight im Mai (egal im welchem Format)?

 

Have a good one, bye!

 

Wer ist es wert zu sterben?: Unsterblich 1: Tor der Dämmerung – Julie Kagawa

Gebundene Ausgabe 608 Seiten

Erschienen im Heyne fliegtVerlag

Preis: 16,99 €

Band 1 der Blood of Eden (Unsterblich) Trilogie

Originaltitel: The Immortal Rules

Kurzbeschreibung: 

Allison Sekemoto lebt in einer Welt, in der Vampire regieren. Sie übernahmen die Macht und benutzen die Menschen nur noch als Blutbeutel, Allison weigert sich aber den Vampiren zu dienen und bleibt so als Unregistrierte den Blutsteuern fern, muss dafür aber auf den Luxus von Essen und einer sicheren Wohnung verzichten. Täglich kämpft sie ums überleben, und hat es immer geschafft sich irgendwie durchzubeißen. Bis zu einer bestimmten Nacht. Denn in dieser Nacht sieht sie sich gezwungen, dass zu werden, was sie immer so verabscheut hat: ein Vampir.

Meine Meinung:

Mit Vampiren hatte ich bisher nicht soviel zu tun (weder im Buch noch Privat:), also war ich skeptisch gegenüber dieser Geschichte. Würde mir so was auch gefallen? Ist es nicht vielleicht zu fantasylastig? Aber schon nach den ersten paar Seiten konnte ich „beruhigt“ weiter lesen. Es ist total genial!

Einer der Dinge die mich zum Lesen bewogen haben, war das Konzept, denn dieser Mix aus Dystopie und Fantasy klang total interessant und kam im Buch total gut rüber. Die Welt die Julie Kagawa mit ihren Erzählungen erschafft ist total düster und wirklich sehr erschreckend. Frau Kagawa beginnt die Geschichte direkt mit einer Tötung und setzt so den Ton für die weitere Handlung an.

Einer der Sachen die ich am Buch sehr geschätzt habe, war dass die Vampire nicht diese gegen ihre Instinkte ankämpfenden Romantiker waren sondern unberechenbare, bestialische Monster! Kagawa stellt ihre Monster genauso da wie sie eigentlich sind, mit all ihren schrecklichen Seiten. Dabei hat sie nicht Angst auch mal einen wichtigen Charakter, oder gleich mehrere zu töten.

Eine andere Sache, welches dass Buch für mich unsagbar toll machte, waren die Action Szenen! Ich fühlte mich wie in „The Walking Dead“ nur, dass ich Vampiren statt Zombies den Kopf abschlage. Es war total genial beschrieben und es ist nicht leicht Action Szenen spannend zu erzählen, so dass sie bildlich und real wirken, nicht wie ein „Action-Protokoll“, und Julie Kagawa ist es gelungen Film reife Action Szenen zu kreieren.

Allison Sekemoto  ist wirklich eine sehr gut ausgearbeitete Protagonistin. Ihre taffe Persönlichkeit könnte am Anfang sehr überraschend auf den Leser wirken, da er mit so einem kalten Charaktere konfrontiert wird. Aber mit der Zeit erklärt Kagawa wodurch dies entstand und man verstand sie – wobei man sie nicht unbedingt mochte, aber bestimmt nachvollziehen konnte.

Was die Liebesgeschichte anbelangt, ja es gibt eine, aber nein, sie steht nicht im Vordergrund. Sie wirkt auch nicht gezwungen und es ist zum Glück auch keine Liebe auf dem ersten Blick, es ist eine verwickelte Liebe die langsam mit den Leser wächst. Der Love Interest war hier auch wirklich anders, meiner Meinung nach. Er ist zwar auf den ersten Blick der perfekte Schwiegersohn, aber wenn man ihn dann in privaten Momenten erwischt wirkt er ziemlich gestört,was durch sein gestörtes Umfeld herbeigeführt wurde. Er war nicht perfekt und hatte seine Macken wie jeder Charakter im Buch, aber dass machte sie nicht unsympathisch.

Die Handlung steht im Buch nie still – entweder wird sie durch die rasanten Wendungen und der Action packend oder oft auch durch das Innenleben Allisons, die damit hadert sich wie die anderen  Vampire zu verhalten, da sie ja diesen Monstern ihr schlimmes Schicksal verdankt. Man wird von einer Location in die andere gejagt und dabei verlassen einen auch schnell mal Charaktere, aber Frau Kagawa gibt den Leser dann auch nicht sonderlich Zeit zum trauern, denn in ihrer Welt geht es gnadenlos weiter und wer zurückbleibt wird eben zurückgelassen.

Fazit:

„Unsterblich – Tor der Dämmerung“ ist ein packendes, düsteres und brutales Abenteuer in einer verkommenen Welt, in der man mit einer starken, aber dennoch menschlichen Protagonistin herum zieht.

4,5 Sterne

Buchtrailer (Deutsch):

Infos zur Reihe:

Im Englischen ist der erste Band (The immortal rules) und der zweite (The eternity cure) schon erschienen und der dritte Band (The forever song) erscheint 2014. Dann gibt es noch eine Novella (Dawn for dead), die vor den Ereignissen von dem ersten Band spielt. Diese Geschichte wurde in dem Sammelband „‚Til the World Ends“ veröffentlicht.  Im Deutschen ist bisher nur der erste Band draußen.

Vielen Dank an den Heyne fliegt Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares

Jede Revolution braucht einen Helden: Die Tribute von Panem „Gefährliche Liebe“ – Suzanne Collins

PANEM 2

Gebundene Ausgabe 431 Seiten

Erschienen im Oetinger Verlag

Band 2 der „Die Tribute von Panem“ Trilogie 

Preis: 18,95 €

SPOILER ALERT

Kurzbeschreibung:

Sie hat überlebt – mit Peeta. Die Spiele sind vorüber und Katniss und Peeta sind zurück in ihrem Distrikt. Aber schnell müssen sie erfahren, dass sie sich einen großen Feind gemacht haben: Präsident Snow. Er stellt Katniss vor wie eine Puppe und versucht gleichzeitig eine Revolution und ein damit verbundener Sturz des Systems zu verhindern. Katniss Sieg hat den Leuten Hoffnung gegeben und das sieht Präsident Snow nicht gern. Damit er sein Volk wieder zügeln kann, muss er ihnen Angst machen. Ihnen zeigen, dass er der Herrscher ist. Und er hat die Idee: Eine Jubiläums Runde der Hunger Spiele. Das besondere: Alle Sieger der vergangenen Spiele nehmen teil. Katniss und Peeta müssen wieder in die Arena. Und diesmal wird es wirklich nur einen Sieger geben.

Erster Satz: Ich halte die Thermoskanne in der Hand, obwohl sich die Wärme des Tees längst in der eisigen Luft verflüchtigt hat. 

Meine Meinung:

Nachdem ich das erste Buch ziemlich genau in zwei Nächten verschlungen habe, kommt nun endlich der zweite Band. Die Idee war genial, aber die Umsetzung genialer. Ich war so gespannt auf den zweiten Band, hatte aber auch ehrlich gesagt etwas Angst davor, denn ich war ziemlich skeptisch gegenüber der Idee von einem neuen Hunger Spiel. Aber glücklicherweise war es nicht das erste Buch nochmal, sondern eine grandiose Weiterführung der „Panem Chroniken“.

Dieses Buch hatte sich in einigen Aspekten wirklich sehr von dem ersten Band unterschieden. Im ersten Band ist man noch ein Neuling in dieser Welt und kennt wie Katniss noch nicht allzu viel von der Diktatur des Landes, aber das ändert sich ziemlich schnell und man erlebt im zweiten Band eine verstörte Katniss und ihr Innenleben spiegelt sich auch in der Atmosphäre wieder.

Katniss musste in diesem Band eine starke Mutprobe meistern. Nicht nur die Arena bereitete ihr Qualen sondern auch die Beziehung zu Peeta. Nicht nur, dass sie vor jeder Kamera die Verliebte spielen muss, auch werden ihre Gefühle für diesen Jungen immer stärker und sie fragt sich, wie viel denn noch gespielt ist. Aber auch Gale, ihr Bezugspunkt zu ihrem echten Dasein, rückt immer näher an Katniss Herz und macht die Situation für sie nur noch schlimmer. Als Leser fühlte man sich auch sehr von den beiden unterdrückt und so fühlte sich das ganze Buch sehr emotional und echt an.

Sehr toll fand ich es, dass die Autorin dem Leser nicht sofort wieder in die Arena gestützt hat sondern erstmal eine Möglichkeit gab die Sitation zu verstehen. So wirkt der Anfang auch etwas ruhig und langsam, aber im Kontrast dann zum Mittelteil und Schluss (!!!) ist es der totale Kontrast. Anders als im ersten Band ging es hier nicht mehr nur um die Spiele und das Überleben von Katniss und Peeta, nein, jetzt ging es auch um Panem.

Die neuen Charaktere, die durch die Spiele eingeführt werden, sind sehr interessant gestaltet. Diese sind nun mal keine „Anfänger“ im Überleben, sondern sie haben es alle einmal geschafft und kennen gute Techniken. Finnik, Joanna und Beetee waren eine tolle Ergänzung und toll ausgearbeitete Individuen. Überhaupt kann man Suzanne Collins für ihre Kreativität nur belohnen. Sie wusste ihre Handlung immer interessant zu gestalten und es hat sich so angefühlt wie beim ersten Band. Besonders aber die Ideen die sie für die Arena hatte waren außergewöhnlich und einfach nur spannend!

Das Finale war dann einfach nur noch genial und unfassbar! Es lässt schon andeuteten worum es im dritten Teil gehen wird, und ich kann es nicht mehr erwarten!

Fazit:

„Gefährliche Liebe“ setzt das starke Niveau des ersten Bandes fort und bietet eine Kreative Handlung mit starken Charakteren und einen unfassbar genialen Ende.

77618-5sterne