Die Geschichte eines Mauerblümchens: The Perks of being a Wallflower – Film Review

Regisseur: Stephen Chbosky

Drehbuchautor: Stephen Chbosky

Cast: Logan Lerman, Emma Watson, Ezra Miller, Dylan McDermott, Kate Walsh, Nina Dobrev

Deutscher Titel: Vielleicht lieber Morgen

Die komplette Crew und alle anderen Infos auf IMDb

 
 

 Kurzbeschreibung:

Charlie (Logan Lerman) ist nervös, denn er hat bald seinen ersten Tag in der High School. Und schon am ersten Tag muss er schnell erfahren, dass seine Bedenken berechtigt waren, denn von den Tyrannen bis hin zu den Zicken ist alles vorhanden. Aber lange dauert es nicht bis der schüchterne und introvertierte Charlie auf Patrick (Ezra Miller) und Sam (Emma Watson) trifft. Und die beiden nehmen Charlie unter ihre Fittiche und zeigen ihm das wahre Leben.

Meine Meinung:
 

Dieser Film hat es wirklich nicht leicht, denn auf ihn lastet die Tatsache, dass es auf meinem Lieblingsbuch (Buch bei Amazon, Meine Rezension) basiert. Aber ich bin wirklich nicht enttäuscht vom Film, alles andere als das.

Es klang für mich im Vorein schon sehr vielversprechend, denn der Autor Stephen Chbosky hat nicht nur das Drehbuch geschrieben, sondern hat auch als Regisseur fungiert. Er hatte bisher Filme wie „Rent“ und die 2 Staffel laufende Serie „Jericho“ gemacht und bekam für beides viel Lob. Ich denke sein neuster Film kann sich da gut anschließen, denn der Film wird nicht nur von den Fans sondern auch von den Kritikern gelobt und hat sogar einen Platz auf „IMDb Top 250“ Liste bekommen.

Chbosky erzählt die Geschichte, wie auch im Buch in Briefform. Im Film hört man dann Charlies Stimme aus dem Off und währenddessen sieht man halt, was er macht. Aber anders als im Buch gibt es auch Szenen zwischen den Briefen die nicht im Buch vorkamen, was ich gut fand, denn so gab es viele für den Leser unbekannte Sachen zu entdecken. Er erzählt mit diesen Film aber auch von vielen Authentischen Jugendproblemen, wie z.B. Mobbing, Homosexualität und auch Missbrauch, aber das alles erzählt er auf eine distanzierte Art, so wie Charlie das meiste wahrnimmt. Nie mittendrin, sondern immer von außen.

Überhaupt war alles im Film immer erstmal durch Charlies Filter gegangen, was den Leser eine neue Sicht der Dinge gab. Den Charlie ist ein besonderer Junge der vielleicht nicht ganz dem Schema entspricht und wohl das Paradebeispiel für „Introvertiert“ ist, und Logan Lerman ist es gelungen diese zugleich etwas schwache aber auch Intensive Gefühlslage toll rüber zu bringen.

Ezra Miller, der schon in „We need to talk about Kevin“ brillierte, zeigt ein weiteres Mal, sein unerschöpfliches Talent. Er bringt Patricks goofige Art durch seine Gestik gut rüber, aber schafft es dennoch seinen Charakter ruhiger zu stimmen, wenn es sein muss. Emma Watson war zwar alles andere als schlecht, aber leider ging ihre Performance neben den beiden männlichen Hauptdarstellern etwas unter. Das könnte aber auch etwas an ihrer Rolle legen, denn diese ist der Ruhepol des Trios.

Neben den drei Hauptdarstellern konnten aber auch die Nebendarsteller überzeugen. Nina Dobrev, Dylan McDermott, Kate Walsh und Zane Holtz haben mit Logan Lerman die komplizierte Familie überzeugend gespielt aber auch Mae Whitman, Paul Rudd und Johnny Simmons haben es geschafft sich ihren Platz im Scheinwerferlicht zu erkämpfen.

Fazit:

„The Perks of being a Wallflower“ ist für neutrale Zuschauer aber auch für Fans des Buches zufriedenstellend. Mehr als das, es begeistert.

4,5 Sterne

Englischer Trailer:

Deutscher Trailer

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