Die 20er lassen grüßen: Charleston Girl – Sophie Kinsella

CHARLESTON GIRL

Taschenbuch 496 Seiten

Erschienen im Goldmann Verlag

Preis: 8,99€

Originaltitel: Twenties Girl

Kurzbeschreibung:

Lara Lington hat definitiv nicht gerade die Zeit ihres Lebens. Ihre Geschäftspartnerin hat sie mit einer schlecht laufenden Firma allein gelassen, ihr Freund hat sich mit einer SMS von ihr getrennt und ihre Familie halten Lara für Sorgen erregend. Da hilft die Tatsache, dass sie den Geist ihrer verstorbenen Großtante sieht, nicht wirklich und dieser Geist scheint auch nicht ohne Grund da zu sein. Sie wird nicht ruhen können, bevor sie nicht ihre Libellen besetzte Kette gefunden hat und da Lara die einzige ist, die sie sieht , ist es ihre Aufgabe diese Kette zu finden.

 

 

 

Erster Satz: Mit dem Elternbelügen ist es doch so: Man muss es tun, um sie zu schützen.

 

Meine Meinung:

Meine erste Begegnung mit Sophie Kinsellas Humor habe ich mit „Kennen wir uns nicht “ gemacht. Ich habe ihren Sinn für Situationskomik mit einer großen Portion Gefühl geliebt und wollte mehr. Dann entschied ich mich für das „Charleston Girl“ und es war nicht so gut wie „Kennen wir uns nicht“. Es war besser.

Die schon genannte Situationskomik war in diesem Buch wieder sehr stark und hat viele Lacher aus mir raus bekommen. Ich liebe einfach Sophie Kinsellas Sinn die Absurdeste und Wirrste Situation aus dem Nichts zu kreieren und diese dann so lustig rüber zubringen. Obwohl Sophie Kinsella in diesem Buch auch tiefere und ernstere Töne anschlägt, denn in diesem Buch behandelt sie auch Themen wie den Tod. Das macht sie auf ihre eigene Art und hilft den Leser diesen Werdegang einfacher zu bestehen, denn für den Leser werden die Charaktere mit der Zeit real und greifbar.

Lara Lington war mir zwar nicht immer sympatisch, aber mit der Zeit schaffte sie es mir ans Herz zu wachsen. Sie entwickelt sich so sehr und am Ende konnte ich sie ohne besorgtem Gewissen los lassen. Ich liebte es, wenn sie von London schwärmte und es war ein großer Spaß sie bei ihren Besichtigungen zu begleiten, nicht nur weil es mit Laras Kommentaren ziemlich lustig wurde, aber auch weil Kinsella Das Londoner Feeling sehr gut rüber gebracht hat.

Aber auch Sadie war ein toller Charakter, wenn auch ziemlich außergewöhnlich,  denn ich habe nicht viele Charaktere aus den Zwanzigern treffen können und ich war von ihrer Lockeren und verrückten Art angetan. In Szenen wo sie einfach total dem Stil der 20er verfällt, wenn sie mit viel zu viel Lippenstift, einem Flapper Kleid und einer Feder am Kopfband Charleston tanzte, wollte ich einfach nur über sie lesen.

Diese beiden Charaktere waren nicht nur einzeln aber auch zusammen ein großer Spaß. Denn die Unterschiede die die Zeit brachten einer jungen Frau aus der heutigen und damaligen Zeit hat Sophie Kinsella sehr gut rüber gebracht. Denn warum Lara nicht in einem seriösen Restaurant einfach mal auf dem Paket tanzt, kann Sadie nicht verstehen.

Aber anders als bei „Kennen wir uns nicht“, war dieses Buch sogar teils spannend denn die Suche für die Kette ist gar nicht so einfach wie es den Anschein hat und es birgt ein großes Geheimnis was von Kinsella clever ausgetüftelt wurde.

Fazit:

„Charleston Girl“ ist ein lustiges aber auch rührendes Buch über Freundschaft, Familie , Liebe und dem Tod, aber alles auf die wunderschöne Kinsella Art.

4 Sterne

 

 

Englischer Buchtrailer:

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