Liebe auf den ersten Blick?: Mit eigenen Augen – Arne Svingen & Christoffer Grav

MIT EIGENEN AUGEN

Gebundene Ausgabe 176 Seiten

Erschienen im Sauerländer Verlag

Preis: 19,99 €

   Originaltitel: Med egne oyne (Norwegisch)

 
 
 
 

Kurzbeschreibung:

Jim ist der angesagteste Sänger in Europa und hat alles was sich ein Junge nur Wünschen kann. Aber Jim ist von seinen Grenzenlosen und Materiellen Leben frustriert und will einfach nur weg, bis er einen Grund bekommt zu bleiben. Dieser Grund ist groß, hat strahlend Rote Haare und heißt Lise. Sie behandelt ihn nicht wie alle anderen es tun. Sie schmachtet ihn nicht direkt an und fragt nach einem Autogramm. Sie behandelt ihn wie einen x-beliebigen Jungen. Jim ist von Lise angetan und spricht sie an. Sie erzählt ihm, dass sie Blind ist. Er sagt ihr, dass er Jakob heißt und Student ist.

Meine Meinung:

Eine Liebesgeschichte kann mit wunderschönen Worten und wunderbaren Charakteren rührend und herzlich sein. Aber was wenn man diese Liebesgeschichte zusammen mit Illustrationen erzählt? Spürt man die Geschichte mit erweiterten oder limitierten Gefühlen? Das habe ich mich gefragt bevor ich mir dieses Buch zur Hand nahm. Und zu meiner Erleichterung kann ich sagen, dass die Verbindung von Bildern und Wörtern, beide in ihren schönsten Farben, der Liebe eine neue Facette geben.

Was ich schon zu allererst außergewöhnlich toll fand, war dass die Bilder und die Texte einzeln einen Teil der Liebesgeschichte zwischen Lise und Jim erzählen. So wurden beide Erzählungsformen gleich relevant und so haben der Autor (Svingen) und der Illustrator (Grav) viele interessante Möglichkeiten gefunden, die Gefühle zu vermitteln und so konnte man diese Emotionen auch stärker wahr nehmen.

JIM

Bildlich setzt man auf viele verschiedene Stilmittel. So gab es mal Seiten die durchweg Schwarz Weiß waren und dann auf der nächsten waren die Seiten Bunt wie ein Farbtopf und strahlten nur so von Leben. Manchmal gab es auch „nur“ eine Schwarzweiß Zeichnung in der ein kleines Farbiges Detail raus sticht und den Charakteren mehr Facetten gibt als es Worte tun könnten. Aber die Worte standen den Bildern in nichts hinterher. Arne Svingen setzt auf einen Träumende und Poetische Schreibstil, der immer schön in den Ohren rauscht, genauso schön wie die Bilder die das Auge entzücken.

ZITAT MIT EIGENEN AUGEN

Aber egal ob man ein Graphic Novel oder einen normalen Roman ließt, jede Geschichte braucht starke Charaktere und hier wurde das beachtet. Man wird als Leser zu Jims Schatten und verfolgt seine Schritte und Emotionen. Man konnte nachempfinden warum er sein Rocker Leben nicht mehr ertragen kann und wieso er einfach nur weg will, und man kann verstehen wieso er Lise erzählt, er hieße Jakob und warum er ihr eine neue Identität vorlügt. Aber nicht nur der männliche Teil wurde stark ausgearbeitet sondern auch das weibliche Pendant. Lise war eine unfassbar sympatische aber auch starke Frau die durch ihre Behinderung nicht als Hilfebedürftig gelten will, sondern ihre eigene Meinung und ihrem eigenen Bauchgefühl traut. Sie lässt sich nicht leicht beeindrucken  was Jim, der eigentlich nur an anschmachtenden Fan Girls gewohnt ist, völlig aus der Bahn wirft. Toll fand ich, um nochmal auf die Illustrationen zu kommen, dass jeder Charakter eigene Merkmale bekam, z.B. Jims Sternentattoo und Lises wunderschöne grüne Augen und ihr strahlendes rotes Haar.

MIT EIGENEN AUGEN

Die Beziehung zwischen den zwei unterschiedlichen Protagonisten war wirklich spannend zu verfolgen, weshalb ich das Buch bestimmt noch mal lesen werde, denn ich denke ich habe es etwas zu schnell inhaliert, so habe ich vielleicht nicht jedes Detail erfasst, welches man in den Bildern und Texten fand. Deshalb lese ich es bestimmt nochmal, aber es dauert ja bei den kurzen Umfang auch nicht lang. Vielleicht war das Buch auch etwas zu kurz, denn ich fand es etwas schade, dass das Ende recht schnell und „einfach“ ging (was die Handlung angeht, die Bilder waren auf jeder Seite ein kleines Kunstwerk).

Fazit:

„Mit eigenen Augen“ ist eine wunderschöne Liebesgeschichte die mit beidem, Worten und Bildern, die Leser in ihren Bann zieht und sie dann mit einer rührenden Geschichte mit sympatischen Charakteren begeistert.

4,5 Sterne

Buchtrailer:

Leben in einzelnen Teilen?: Vollendet – Neal Shusterman

 

VOLLENDET

Gebundene Ausgabe 432 Seiten

Erschienen im Sauerländer Verlag

Preis: 16,99 €

Originaltitel: Unwind

Band 1 der Unwind Trilogie

Kurzbeschreibung:

Connor, Risa und Lev sind sehr unterschiedlich. Connor ist rebellisch und will sich nicht anpassen. Risa ist eine Weise und lebt seit ihrer Geburt in einem Heim allein mit ihrer Musik. Lev ist ein Wohlbehüteter Junge der nie für Ärger sorgte. Aber eines haben alle drei gemeinsam. Alle drei sollen Umgewandelt werden. Umwandlung ist eine gängige Praxis in der Gesellschaft, in der Eltern ihre Kinder rückwirkend abtreiben können. Dabei wird das Kind in seine Einzelteile operiert, aber dabei bleibt jeder Teil erhalten und am Leben. Diese Teile können dann in Personen transplantiert werden, die sie benötigen. Aber obwohl ihre Gesellschaft ihnen einredet, dass sie was gutes für das Allgemeinwohl tun, fliehen alle drei vor ihren Schicksal, denn eines kann niemand sagen. Wenn jeder Teil von dir am Leben ist, nur eben in jemand anderem, lebst du dann ober bist du tot?

 

Erster Satz: „Du kannst dich verstecken!“

 

Meine Meinung:

Nachdem das Genre „Dystopie“ mit Panem eine Art Wiedergeburt erlangte, gab es diese Zukunftsvisionen wie Sand am Meer. Da ist es sehr leicht, an ein schlecht gemachten Abklatsch zu gelangen. Aber hier habt man alles andere als das!

Das Buch hat mich während des Lesens auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt. Ich habe alles Gefühlt: Trauer, Glück, Wut etc. und das in so einer schnellen Geschwindigkeit, denn Neal Shusterman hat ein einen unfassbar spannenden Schreibstil. Mit seinen kurzen Kapitel die meistens noch mit einen unfassbar gemeinen Cliffhanger enden, macht er es einen schier unmöglich, das Buch zur Seite zu legen.

In jedem Kapitel sieht man die Geschichte von der Perspektive eines anderen Charakters, und neben unseren drei Protagonisten Lev, Connor und Risa gibt es auch immer wieder andere Personen von wessen Sicht man die Geschichte sieht. Das hat das Buch spannender und komplexer gemacht, da man zum einem mehr von den einzelnen Charakteren erfuhr, aber auch so verschiedene Meinungen von dem System der Umwandlung bekam. Obwohl die Geschichte (glücklicherweise) Fiktiv ist, „zwinkt“ Neal Shusterman den Leser immer mal wieder sich seine eigenen Gedanken zu machen.

 

„In einer perfekten Welt wäre alles entweder weiß oder schwarz, richtig oder falsch, und jeder würde den Unterschied erkennen. Aber die Welt ist nicht perfekt. Das Problem sind die Menschen, die denken, sie wäre es.“

-S. 104

Neben einem Umfangreichen Konzept für seine Geschichte hat Neal Shusterman auch sehr komplexe Charaktere erschaffen. Jeder der drei Protagonisten hat durch sich durch seinen Hintergrund einen faszinierenden Aspekt, welches den Leser packt, aber der Charaktere hat auch viele gute Menschliche Züge, was den Leser eine Möglichkeit gibt sich mit den Charakter zu identifizieren.

Aber Neal Shusterman bedient den Leser nicht nur mit einer tollen Idee und gut ausgearbeiteten Charakteren, sondern schafft auch eine packende und rasante Geschichte. Die Flucht von den Jugendlichen ist so spannend und oft bewegen sie sich auf so einen dünnen Draht zwischen Entkommen und Gefasst werden, und da der Leser sich mit den Charakteren und den Schreibstil so gut in die Geschichte reinfühlen kann, fühlt man den Adrenalin Stoß von Lev, Connor und Risa auch!

 

Fazit:

„Vollendet“ ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit tollen Charakteren und einen interessanten Gerüst.

 

5 Sterne

 

Buchtrailer:

 

Infos zur Reihe:

„Vollendet“ ist der erste Teil einer Trilogie. Im deutschen ist bisher nur der erste erschienen aber im englischen gibt es schon den zweiten Teil „UnWholly“ und auch eine Kurzgeschichte die zwischen Band 1 und 2 spielt und zwar „UnStrung“. Der dritte wird im englischen „UnSouled“ heißen.

 

Band 1 Englisch

Band 2 Englisch

Kurzgeschichte

 

Band 1 Deutsch

Digital Novel: Level 26 „Dunkle Seelen“ – Anthony E. Zuiker & Duane Swierczynski

Taschenbuch 430 Seiten

Erschienen im Bastei Lübbe Verlag

Preis: 8,99 €

Originaltitel: Level 26 – Dark Origins

Band 1 der Level 26 Reihe

Kurzbeschreibung:

Das FBI teilt Mörder in Levels ein. 1 bis 25, von Zufallstätern hin zu Schlechtern der grausamsten Art. Aber es gibt dann noch Sqweegel. Seine Methode ist so widerlich, so grausam und so verachtend, dass man 25 schon als zulach betrachtet. Für ihn wurde ein neues Level kreiert. Level 26. Aber seine Methoden sind nicht nur grausam, sondern auch gründlich. Noch nie hatte man auch nur ein Hautpartikel gefunden, was das Aufspüren von Sqweegel fast unmöglich macht, aber es gab einen den es fast gelungen wäre. Steve Dark, damals noch beim FBI, war so nah an ihm wie es kein anderer FBI Agent je war. Aber er quittierte den Dienst, die Bilder des Schreckens wurde zu viel für ihn. Aber nun wird er förmlich wieder in den Fall geschubst. Nun muss er vorsichtiger sein als je, denn nicht nur sein Leben hängt auf den Spiel, sondern auch von denjenigen die er liebt.

Erster Satz: Das Ungeheuer hat sich in der Kirche versteckt.

Was ist ein Digital Novel?

Bevor ich zu meiner Meinung komme, sollte ich noch erwähnen was das besondere an diesem Buch ist. In dem Buch sind Codes zwischen den Kapiteln. Nach ca. 20 Seiten immer kann man diesen Code im Buch auf der Internetseite level26.com eingeben und somit einen kleinen Film freischalten. Diese Filme werden als „Cyber Bridges“ bezeichnet. Brücken zwischen einem Kapitel zum nächsten.

Meine Meinung:

Ich war ja sehr gespannt auf das Buch. Nicht nur die Kurzbeschreibung mit den Level Einteilungen hat sich total spannend angehört, aber auch dieses Featurette mit den Filmen hat mich total angefixt und deshalb habe ich das Buch mit großen Erwartungen angefangen.

Die Filme waren für mich eigentlich nur ganz nette Extras. Zum einem deshalb, weil es ohnehin im Buch erklärt wird und dann auch deshalb weil die Qualität zu wünschen übrig ließ. Die Schauspielerischen Leistungen waren mittelmäßig und etwas Stereotyp behaftet, was den Charakteren im Buch etwas geschadet hat, den die waren ja nicht mal so schlecht ausgearbeitet worden. Steve Dark war ein interessanter Ermittler den man gerne begleitete und man hat seine dunkle Seele die er durch sein Leben bekam nachvollziehen können. Die Nebencharaktere waren auch nicht grad Platt, sie hatten im laufe der Geschichte teils mehr teils weniger Form angenommen.

Aber was mich an den Filmen wirklich gestört hat, war die nicht präsente Brutalität. Ich habe zwar keine Horrorfilme erwartet, aber ein bisschen mehr Thrill hätte ich mir wirklich gewünscht. Außer ein oder zwei Filme waren die meisten nichts anderes als kurze Videos mit einer schlechten Inszenierung. Und da auf den Cover, auf dem

Rücken des Buches und nochmal drinnen sooft erwäht wurde, dass der Autor Anthony E. Zuiker doch dieser Schöpfer der Serie „CSI“ ist, hätte ich mir wirklich bessere Qualität gewünscht.

Außer den Filmen gab es im Buch auch Bilder. Schwarzweiß Zeichnungen die immer was mit der Geschichte zu tun hatten. Diese fand ich toll gemacht und teilweise viel ekliger als die Filme. Aber auch der Inhalt war nicht grad sparsam, was die Grausamkeit anbelangt. Das ist zum einem gut, da es ja irgenwie halt wie im Horrorfilm auch, es spannender macht, aber wie auch in den meisten Horrorfilmen, war es nur sinnloses Morden, nicht das Morden Sinnvoll sein kann, aber Thrillers sollten immer versuchen ihre Killer tiefe zugeben und dem Leser eine Möglichkeit mehr über ihn herauszufinden. Aber viele Fragen die man über den Killer hatte, wurden nicht beantwortet, was ich recht schade fand.

Der Schreibstil ist sehr einfach zu lesen und immer flüssig. Und obwohl das Buch so viele Mängel hat, war es durch die ganzen Wendungen der Geschichte dennoch spannend, aber leider etwas aufgesetzt. Es ist wohl deshalb einfache Unterhaltung mit etwas Tiefe.

Fazit:

„Level 26“ schafft es durch seine Idee Leser anzuziehen, aber es könnte dann enttäuschend werden, denn die Umsetzung der Filme und der Geschichte lässt zu Wünschen übrig und man hätte mehr daraus machen können. Im großen und ganzen ist es aber ein recht spannender aber Aufgesetzt wirkender Thriller.

3 Sterne

Infos zur Reihe:

Es gibt drei Bücher in der Trilogie, die im Englischen schon erschienen sind. Die ersten beiden Bände sind in Deutschland 2009 und 2011 erschienen, und nun hat der Bastei Lübbe Verlag den zweiten Band neu aufgelegt, und den dritten erstmals in Deutschland veröffentlicht.

Band 1 (Erstausgabe)

Band 2 (Erstausgabe)

Band 2 (Neuauflage)

Band 3 (Erstausgabe)

                                                                                             Deutscher Buchtrailer:

Eine ganze Welt in einem Raum: Room – Emma Donoghue

Taschenbuch 384 Seiten

Erschienen bei Little, Brown & Company

Preis: 6,10€

Auf Deutsch: Raum

Kurzbeschreibung:

Jacks Raum hat alles was er braucht. Eine Wanne, in der er und seine Ma sich hinlegen, ein Bett auf den Ma und Jack so schöne Bücher gelesen haben, die Küche in der Jack und Ma zusammen gekocht haben. All das auf 12qm. Aber Jack kann nicht raus und Ma auch nicht. Denn Old Nick hält Jack und Ma in seinem Raum und lässt sie nicht gehen. Jack kann es recht sein, denn solange er Ma hat braucht er nichts anders. Aber Ma ist bewusst, dass Raum irgendwann nicht mehr reichen kann.

 

Erster Satz: Today I’m Five.

Meine Meinung:

Fesselnd ist wohl das perfekte Adjektiv für dieses Buch. Von der ersten Seite an, wo uns der kleine Jack mit seinen kleinen Sprachfehler mitteilt wie alt er ist, ist es schon beklemmend, da man Jack schon dort direkt ins Herz schließt. Aber zu wissen, dass dieser Liebliche und so Einzigartige Charakter unter so grausamen Umständen lebt, macht das ganze Buch sehr tragisch schön.

Emma Donoghue hat mich mit ihrer ganzen Kreativität begeistert. Sie schafft es durch der Sicht eines fünf Jährigen einen einzigen kleinen Raum in einen kleine Welt zu erschaffen. Was in dieser Geschichte passiert, ist ja der Horror schlecht hin. Eingesperrt zu sein von einem Mann der dich als sein Gut sieht. Aber durch die Augen des kleinen Jack wirkt es gar nicht so schrecklich. Jack sieht in Raum sein ganzes Leben. Der kleine Teppich auf den er geboren wurde, der Schrank in dem er sich immer versteckt, wenn Old Nick kommt und die Schlange aus Eierschalen bestehend die er und Ma unter dem Bett immer größer machen. Man liest Jacks Gedankengänge und fühlt sich wirklich im Raum eingesperrt. Aber anders als Jack ist dem Leser bewusst, was hinter diesen Wänden alles herrscht, und zu wissen, dass dieser kleine Junge es vielleicht nie sehen wird, gibt den Buch einen starken und beklemmenden Unterton.

Aber im Raum gibt es auch Ma. Diese ist schon 27 und lebt beim Beginn des Buches schon 7 Jahre im Raum. Sie weiß, dass es draußen mehr gibt, und das spürt der Leser. Wenn Jack nicht versteht, wieso seine Mutter doch raus möchte, sieht der Leser Ma mit ganz anderen Augen. Er versteht ihre Trauer. Das war als Kontrast sehr gut rüber gekommen  Zum einem Jacks Welt und dann Mas. Ma ist zwar mit Jack im Raum gefangen, aber ihre Welt geht dennoch weiter, denn sie weiß was es dort alles gibt. Aber obwohl die beiden so unterschiedliche Meinungen von dem ganzen haben, verbindet sie beide eine herzerwärmende Liebe. Für beide kann es keine Welt ohne den anderen geben, und obwohl Ma gerne raus aus dem Raum will, würde sie ohne Jack nie gehen. Und für Jack gibt es nie „Meins“ sondern „Ma und Meins“.

Emma Donoghue hat eine Wunderbare Beziehung zwischen Jack und Ma aufbauen können, aber auch hat sie die Sicht von Jack toll rüberbringen können. Was zu erst gewöhnungsbedürftig ist, denn Jack hat einen kleinen Sprachfehler, der sich durch das fehlen von Artikeln zeigt. Aber wenn man sich irgendwann an Jacks Redensweise gewöhnt hat, erlebt man alles durch den Filter von Jacks Gedanken.

Man hätte das Buch jetzt natürlich so beenden können, dass es einfach eine Fiktive Geschichte ist und es so was nicht gibt. Aber leide gibt es so was. Emma Donoghue selbst wurde durch den Fall „Fritzl“ inspiriert, in welchem ein Mann seine Tochter im Keller hielt und mit ihr mehrere Kinder gezeugt hat.

Fazit:

Ein fesselndes, beklemmendes und einzigartiges Buch. Die Geschichte einer Liebe zwischen Mutter und Sohn auf 12qm ist ein Leseerlebnis, was es so wahrscheinlich kein zweites Mal geben kann.

5 Sterne

Trailer (Deutsch):

Trailer (Englisch):

 

Auf roomthebook.com habt ihr die Möglichkeit eine 3D Version vom Raum zu sehen. Sehr schön gestaltet.