Eigenartig oder Einzigartig?: Bradley, letzte Reihe, letzter Platz – Louis Sachar

Gebundene Ausgabe 192 Seiten

Auch als Taschenbuch erhältlich

Erschienen im Carl Hanser Verlag

Originaltitel: There’s a Boy in the Girls Bathroom

Preis: 7,95 als Taschenbuch

Kurzbeschreibung:

Bradley Chalkers kann niemand so wirklich leiden, jeder findet ihn seltsam. Bradley ist dies aber recht, denn er will sowieso keinen, und braucht keinen. Dann kommt aber Jeff, der neue Schüler in Bradleys Leben. Er, anders als alle anderen, will neben Bradley in der Klasse sitzen und will sich mit ihn befreunden. Aber schon nach der ersten Pause wird Jeff mit dem Satz „Gib mir einen Dollar oder ich spuck dich an!“ zurückgewiesen. Ist Bradley aber wirklich das „Monster“, für den sie alle ihn halten?

 

Erster Satz: Bradley Chalkers saß ganz hinten im Klassenzimmer – letzte Reihe, letzter Platz.

Meine Meinung:

Ich bin schon etwas länger kein Kind mehr, aber dieses Buch wollte ich dennoch lesen. Zwar denke ich das Kinder dieses Buch bestimmt ganz toll finden würden, aber bestimmt nicht nur Kinder. Ich, in meinen alten 16 Jahren, habe dieses Buch sehr genossen:)

Obwohl das Buch so kurz ist, gab es eine tolle Entwicklung der Charaktere, durch Bradley und bei Bradley. Im Allgemeinen waren die Charaktere nie nur böse und nur Gut, sie waren Menschlich, alle mit ihren Macken und alle mit ihren schönen Seiten. So waren die Familie und die Lehrer anfangs unsympathisch  verständlich, denn der Autor lässt einen direkt in die Welt von Bradley, so dass man mit ihm total sympathisiert und man ihn einfach nur schützen will, und da die Lehrer und die Familie ihn nicht gerade toll behandeln mag man sie nicht. Schnell merkt aber Bradley und dann auch der Leser, dass er sich in manchen Dingen vielleicht ändern sollte, so ändert sich auch die Art und Weise wie mit ihm umgegangen wird.

Die Handlung dreht sich Hauptsächlich um Bradley, wie er sich versucht zu ändern oder auch nicht zu ändern, aber alles was passiert trägt zur Entwicklung von Bradley bei, aber dennoch wird die Geschichte aller Schüler erzählt und auch wird gezeigt, dass niemand ein ganz problemloses Leben hat.

Obwohl Louis Sachar ein so schweres und kompliziertes Thema wie „Mobbing“ oder „Toleranz“ anspricht, wird es immer mit diesem Augenzwinkern, diesem Humor erzählt, der das Lesen erleichtert und beim Inhalieren der Geschichte fördernd ist.

Fazit:

Ein schönes kleines Leseerlebnis, dass sich mit seinen schönen Schreibstil und den Herz erwährenden Charakteren in die Leserherze gravieren wird.

4 Sterne

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