Review zum Rachethriller: Geständnisse

Alle Infos zum Film auf IMDb

Kurzbeschreibung: Die Frühlingsferien stehen vor der Tür und die Klasse ist noch unruhiger als sonst. Davon lässt sich aber die Klassenlehrerin Yuko Moriguchi nicht beirren. Sie erzählt einfach weiter, warum sie ihre Klasse verlässt. Als sie aber erwähnt, dass ihre Tochter umgebracht wurde, werden alle ruhiger. Als sie aber erzählt, dass zwei ihrer Schüler die Mörder sind, sind alle mucksmäuschenstill. Sie schwört Rache an beiden, und das spritzen von HIV Positiven Blut in den Milchpäkchen der Mörder war nur der Anfang eines Master Plans.

Meine Meinung: Das Thema Rache ist sehr komplex und hat seinen Reiz auch in der Filmwelt gefunden. Nicht nur Hollywood weiß aus dem Thema was grandiosen zu machen (mit unter anderem der TV Serie „Revenge“), auch Japan schafft es einen tollen Thriller, um das Thema Rache zu konzipieren.

Der Stil des Regisseurs ist wirklich packend, mit seinen Zeitlupen Sequenzen und den Genrewechsel. Obwohl Nakashima so viele Techniken verwendet, bleibt der Film auf einen konstant hohen, düsteren Spannungspegel.

Was die Kernfrage des Films sein soll, ist Schluss endlich nicht wirklich zu definieren, da es viele Theorien gibt. „Wie weit würde jemand gehen um seine Genugtuung zu bekommen?“ oder „Wie skrupellos ist die Jugend von heute?“ oder „Kann man eine Person vorschnell beurteilen?“

Es gibt nicht wirklich einen Charakter für den man hofft, dass er oder sie am Ende „gewinnt“, da man mit den Geständnissen der einzelnen Personen merkt, dass alle nicht ganz so unschuldig sind. Dies ist aber kein negativer Punkt, denn so nimmt man mehr wahr. Der Film setzt alle seine Figuren mal in den Vordergrund, so dass man jeden einzel beurteilen kann und eben mit den Geständnissen, lernt man auch die Beweggründe für die Taten. Ob man diese am Ende nachvollziehen kann, bleibt jeden sich selbst überlassen.

Takako Matsu schafft es mit ihren ruhigen Spiel der Emotionen, ihren Charakter des Racheengel Angst einflößend gut zu spielen. Kaoru Fujiwara und Masaki Okada schaffen es, mit ihren Wutausbrüchen und grandios gespielten Monologen, die Psychopatischen Schüler die nur aufmerksam wollen, perfekt zu mimen. Ganz besonders war ich aber von Yoshino Kimura begeistert. Sie spielt die Mutter, die bis zum Schluss das gute in ihren Sohn/Mörder sieht, mit einer menge Energie.

Fazit:

„Geständnisse“ ist ein raffiniert konstruierter Thiller, der den Zuschauer auf einer Tour de Force einlädt, und mit seiner Einzigartigkeit ein Film ist, der einen Schockt, ohne Gnade.

Trailer: (Der Trailer ist zwar mit Deutschen Untertitel, aber es gibt den Film mit einer deutschen Synchronisation.)

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